Lichtarbeiterin der Liebe

Wenn Du Dich einen Moment dafür öffnen könntest, dass alles anders ist, als wie es gerade scheint, dann kann diese Lebensreise für Dich eine ganz besondere werden. Wenn Du Dich einen Moment dafür öffnen könntest, dass Du nicht nur ein Mensch bist, der hier auf Erden wandelt, sondern eine wundervolle Seele, die eine menschliche Erfahrung machen möchte, dann wird sich die Sichtweise auf Dein Leben verändern, und Du beginnst zu strahlen.

Meine Transformation

Ich möchte Dir hier nicht einfach nur ganz trocken erzählen, wer ich bin, sondern ich möchte Dich an meiner Geschichte und meinem Lebensweg teilhaben lassen. Von den Geschichten anderer Menschen können wir unheimlich viel lernen, wenn wir bereit sind, richtig zuzuhören. So habe ich es schon in meinen jungen Jahren gemacht. Ich war lieber diejenige, die Fragen gestellt hat und genau zugehört hat, was der Mensch mir mitzuteilen hatte.

Als ich mich auf meiner Reise der Heilung, Transformation und der Frage, "wer bin ich eigentlich wirklich", begab, war ich gefühlt nur eine menschliche Hülle, die nicht wusste, wer sie im tiefen Kern eigentlich ist. Ich bin durch mein Leben gelaufen und habe für die Menschen in meinem Umfeld immer alles passend gemacht. Deren Meinung hatte immer mehr Gewicht, als meine eigene. Doch die leise Stimme in mir war da, die mir sagte, dass meine Wahrheit oft eine ganz andere war. Da ich immer geliebt werden wollte und meinen eigenen Wert von den Menschen im Außen abhängig machte, war für mich klar, ich muss diese innere Stimme leise werden lassen und ihr kein Gehör schenken. Ich war stets der Sonnenschein, der Mensch, der immer gut gelaunt war, obwohl es oft tief in mir ganz anders aussah. Oft war mir einfach nur zum Heulen zumute. Wie oft wollte ich mich einfach nur verkriechen.

Ich wollte niemanden zur Last fallen, oder als schwach wirken, denn schwache Menschen werden nicht geliebt. So war mein Glaube. Die Angst war mein stetiger Begleiter. Bevor ich etwas getan habe, stellte ich mir die Frage, was die Konsequenzen sein könnten. Was alles passieren könnte, wenn ich gewisse Dinge tue. Schon als Kind wollte ich einfach nicht auffallen, denn wer auffällt, könnte die Blicke anderer auf sich ziehen. Mir war es unheimlich wichtig, wie andere von mir denken. Aus diesem Grund habe ich alles dafür getan, dass die Menschen nur Gutes von mir denken. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie schwierig das Leben sein kann, immer aus diesem Aspekt heraus zu leben. Es ist ein Leben, welches nicht dein eigenes ist. In diesem Moment lebst du das Leben der Anderen, aber nicht dein eigenes. Das war mir in diesem Moment natürlich noch nicht klar, aber ich habe gespürt, dass es sich nicht gut angefühlt hat. Innerlich habe ich mich schwach und klein gefühlt, meiner inneren Stimme nicht zu vertrauen.

Die Gedanken, wer bin ich schon, ich hätte was zu sagen, waren dauerhaft präsent. Es hat sich alles so eng angefühlt und das Leben war nicht leicht und beflügelt. Ich habe ja stetig gegen mich und meiner Seele gearbeitet. Mich gegen meine eigene innere Wahrheit gestellt und Dinge einfach über mich ergehen lassen, da ich es meiner Meinung nach nicht wert gewesen bin. Konfrontation mit anderen Menschen bin ich immer aus dem Weg gegangen. Was mich jedoch immer am Leben gehalten hat, war die große Liebe, die ich schon immer in meinem Herzen hatte. Die Liebe in mir zu der Welt und den Menschen war immer grenzenlos. Ich habe für meine Mitmenschen immer Verständnis und Mitgefühl aufbringen können, Dinge verzeihen können, weil ich intuitiv immer wusste, wir sind alle hier auf unserem Weg der Selbsterkenntnis. 

Für mich war immer klar, die Menschen in meinem Leben dürfen Fehler machen, denn es sind nur Lernerfahrungen, die wir brauchen, um zu wachsen, zu lernen und in unsere göttliche Kraft zu kommen. Aber es war klar, das galt nur für die Anderen, nicht aber für mich. In meinem Leben war ich viel auf der Verstandesebene aktiv und nur wenn es um andere Menschen ging, schaltete ich mein Herz, meine Liebe und mein Gefühl ein und handelte danach. Trost fand ich bei den Tieren. Zu ihnen habe ich schon immer eine besondere Verbindung. Die bedingungslose Liebe, die von ihnen ausgeht, ist einfach unbezahlbar. Das gegenseitige Vertrauen zu spüren und zu wissen, hier herrscht nur Liebe und das echte Sein. Das, was ich mir zwischen den Menschen genauso erträume.

Da meine Seele nie aufgab und ihre Stimme nicht versiegte, bekam ich meine Lernerfahrungen auf den Wegen, die für mich angebracht waren und mit denen ich verstehen sollte, dass ich ziemlich auf dem Holzweg war. Die Liebe, mein Mitgefühl, mein großes Herz, das Gefühl von Geborgenheit und richtig sein, welches ich anderen Menschen gab, war auch für mich gültig. Das Leben, meine Seele, brachten mir Beziehungen mit Menschen, die sehr starke Persönlichkeiten waren. Menschen, die immer gesagt haben, was sie denken, was sie fühlen und ihren Weg ungehindert gegangen sind. Meine emotionale Abhängigkeit wurde mir oft mit Liebesentzug widergespiegelt. Mit einer "on of" Beziehung und tagelangen verschwunden sein. In diesen Momenten wurde mir gezeigt, wie schwach ich eigentlich war. Es hat mir oft innerlich mein Herz zerrissen, aber meine Liebe war stärker. 

Wie oft wurde mir gesagt, dass ich doch nicht ganz knusper im Häuschen sei, da meine Reaktionen aufgrund der emotionalen Abhängigkeit oft sehr extrem waren. In meiner Beziehung habe ich gebettelt und gefleht, dass mein Partner bei mir bleiben sollte, ich alles tun würde, nur damit er bleibt. Ich wollte doch einfach nur geliebt werden, da ich es selbst nicht konnte. Dass dieses kein gesundes Verhalten war und auch nichts mit Liebe zu tun hatte, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Wie konnte ein Mensch mich nur so behandeln, dem ich mein ganzes Herz und meine ganze Liebe gegeben habe.

Doch ich brauchte genau das, damit ich zu dem Menschen werden konnte, der ich heute bin. Heute weiss ich, diese harten Reaktionen waren notwendig, damit ich anfangen konnte umzudenken und zu lernen, auf meine innere Stimme zu hören. Es war nötig, damit ich aus meiner größten Schwäche stärker herauskomme und sie in Liebe zu mir selbst umwandeln konnte. 

Natürlich war mein körperliches Befinden zu dieser Zeit nicht gut. Mein Körper sprach Bände. Klar, wenn du auf deine Seele nicht hören willst. So reagierte ich mit Migräne. Alles habe ich mit meinem Kopf zerdacht. Ich war immer nur im Verstand unterwegs und habe mich zu meinen eigentlichen Gefühlen und Emotionen völlig abgeschnitten. Das Wahre wollte ich nicht fühlen, die Wahrheit einfach nicht durchkommen lassen. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich schon mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Ich war bei Tony Robbins auf seinen Seminaren, habe seine Bücher gelesen und mich in diesem Bereich mit den Besten der Besten beschäftigt. Daher konnte ich nach jedem Niederschlag zum Glück schnell wieder aufstehen, doch die echte Heilung auf Seelenebene hat noch gefehlt. 

So weiss ich noch, wie ich in meiner Wohnung in Berlin saß, gequält vom Schmerz, Traurigkeit, Alleinsein und weinend. Doch plötzlich war da diese Klarheit in mir und ich hörte meine Seele, wie sie den Wunsch aussendete, dass doch bitte ein Lehrer in meinem Leben kommen möge, der mich an die Hand nimmt und den echten Heilweg mit mir geht. Jemand der mir Seele und Seelenweg beibringt und mir zeigt, wie ich zu mir und zu meinem echten Wesenskern wieder zurückfinden kann.

So ging ich einige Wochen später auf ein Seminar über Persönlichkeitsentwicklung. Plötzlich stand am Rand der Menschen im Raum eine Frau, die dort auf dem Seminar in den Pausen Menschen mit ihrer Polycord-Harfe  behandelte. Ich dachte mir, vielleicht kann sie mir bei meiner Migräne weiterhelfen. Also faste ich mir ans Herz und sprach sie an und erzählte ihr von meinem Problem mit der Migräne. Sie gab mir ihre Nummer und so sollte ich eine Woche später bei ihr auf der Behandlungsliege in Berlin liegen. Sie war der Lehrer, um den ich bat, denn aus den Behandlungen wurde schnell klar, ich bin ihre Schülerin und mein Weg der Transformation, Heilung und Ausbildung durfte beginnen. 

Bevor es in meine Aufgabe der Schülerin und Ausbildung ging, musste ich erst einmal den Grundstein dafür legen. Ich bin regelmäßig zu ihr gegangen und sie hat mich behandelt. Am Anfang ging es erst einmal darum, mir die Schwere aus meinem Körper zu nehmen. Ich begann zu lernen, ich selbst sein zu dürfen, mit allen Emotionen und Gefühlen, die dazu gehören. 

Auf meinen Heilweg habe ich verstanden, auch wenn ich ganz viel Mörtel über die Risse packe, die uns das Leben mit unseren Erfahrungen geschenkt hat, werden die Risse dennoch bleiben, solange wir uns sie nicht anschauen. Wir dürfen den Mut aufbringen, hinzuschauen. Die Arbeit mit meiner Heilerin hat mir dabei geholfen, mich wieder selbst zu erkennen. Sie half mir, meine Empfindungen und das, was ich körperlich wahrnahm, zu verstehen. Die Verknüpfungen zu erstellen und hinzuschauen. Die Wahrheit zu erkennen, wer ich wirklich bin und die auferlegten Dinge, die wir von klein auf mitbekommen haben, abzulegen. 
 

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